Carla Harter & Irina Reuland
Carla Harter &
Irina Reuland
Drei Fragen an Carla
Womit kennst du dich richtig gut aus?
Mit dem, was im Hintergrund, unterbewusst wirkt. Ich begreife Strategien und Schutzmechanismen: Wenn jemand leise kämpft, sich hinter Lachen versteckt oder Schmerz verharmlost. Und das bringe ich in Kontakt. Verinnerlichte Urteile und Glaubenssätze brauchen Anerkennung, um ruhiger zu werden.
Deshalb ist der bewusste Umgang mit Stress so wertvoll für mich. Er blockiert meist den Zugang zu uns, indem er den Körper anstrengt, Gedanken einnimmt und Beziehungen beeinflusst. Ich kenne die vielen Gesichter von Stress und unterstütze dabei, ihn zu regulieren und vorzubeugen, die Sprache zu verstehen und zu beantworten. Mit mehr Ruhe können wir wieder in Kontakt mit uns kommen.
Was ist das Beste, was du aus deiner Selbsterfahrung und aus Therapien bisher mitnehmen konntest?
Die Verbindung zum Körper ist Schlüssel und Kompass: Durch ihn können wir Erfahrungen machen und zum Ausdruck bringen, was in uns ist. Er sagt uns, was los ist. Der Körper urteilt nicht. Wir können uns viel vorstellen – die Aha-Momente kommen, wenn Kopf und Körper zusammenfinden.
Und ich habe Gelassenheit entwickelt, seit ich mir nicht mehr alles glaube, was ich mir erzähle. Früher habe ich mir (oder besser: etwas in mir hat mir) verboten, mich umzuentscheiden. Verlässlichkeit stand an oberster Stelle. Mich festzulegen, fiel mir entsprechend schwer. Heute weiß ich: Nichts muss für immer sein – ich darf heute etwas tun und es morgen wieder lassen. An meiner Verlässlichkeit ändert das nichts.
Die gewonnene Freiheit erlaubt es mir, im Jetzt anzukommen, mich freier zu bewegen, Grimassen zu schneiden, alleine sicher zu sein und Hilfe annehmen zu können. Und natürlich fließen diese Erfahrungen in meine Arbeit mit Klient:innen ein – als Verständnis und Zutrauen in jeden Prozess.
Was würdest du deinem 5-jährigen Ich aus heutiger Sicht sagen?
Ich mag deine Neugierde. Behalte dir das bei. Du bist richtig, gut und genug – genau so, wie du bist. Ich sehe, dass du unsicher bist. Das verstehe ich. Ich bin bei dir und ich bleibe. Komm, wir gehen erst einmal schaukeln. Hast du Lust?!
Lerne uns etwas besser kennen
Denn wir wissen, dass es nicht so einfach ist, sich einer fremden Person zu öffnen.
Wir werden im Laufe unserer Zusammenarbeit wahrscheinlich viel von dir und deiner Geschichte erfahren. Damit du uns auch ein wenig kennenlernen kannst, haben wir hier ein paar Möglichkeiten dazu geschaffen.
Fragen und unsere Antworten, unterschiedliche Bilder und in Kürze auch eine Podcast-Folge, ersetzen zwar kein persönliches Kennenlernen, aber geben dir einen Eindruck.
Drei Fragen an Irina
Womit kennst du dich richtig gut aus?
Menschen dabei zu begleiten, wahrzunehmen, was sich im Moment zeigt, und sich ihrer inneren Urteile, Bewertungen und kritischen Stimmen bewusst zu werden, sodass Raum für Heilung und Wachstum entstehen kann.
Mit Präsenz und Empathie entsteht ein Raum, in dem du dich selbst besser verstehen, neue Erfahrungen machen und Vertrauen in dich entwickeln kannst – gestützt durch achtsamkeitsbasierte Methoden, körperorientierte Wahrnehmung und gezielte Reflexion.
Was ist das Beste, was du aus deiner Selbsterfahrung und aus Therapien bisher mitnehmen konntest?
Das Wertvollste ist, mich selbst kennenzulernen, meine Urteile und Bewertungen bewusst wahrzunehmen und ihnen einen Platz zu geben, an dem sie mich nicht einnehmen, sondern meinem wahren Selbst Raum geben. Dieses Selbst schrittweise zu entdecken, ihm zu vertrauen und mich darin zu verankern, war ein zentraler Prozess.
Ich durfte lernen, meinen Körper achtsam und ehrlich zu spüren – nicht als Funktionsträger, sondern als fühlendes, lebendiges Gegenüber und Wegweiser. Ebenso habe ich meine vielschichtigen Gefühle kennengelernt, ihnen Raum gegeben und begonnen, sie nicht mehr nur zu „verstehen“, sondern zu erleben.
Diese Erfahrungen prägen meine Haltung in der Begleitung anderer: achtsam, nicht-wertend, verkörpernd und in Verbindung mit dem, was echt ist.
Was würdest du deinem 5-jährigen Ich aus heutiger Sicht sagen?
Du bist wundervoll und einzigartig – genau so, wie du bist.
In dir liegt bereits alles, was du brauchst.
Vertraue deinen Empfindungen, deiner Fantasie und deinem Herzen.
Du darfst deinen eigenen Weg gehen – in deinem Rhythmus, auf deine Weise.
Drei Fragen an Carla
Womit kennst du dich richtig gut aus?
Mit dem, was im Hintergrund, unterbewusst wirkt. Ich begreife Strategien und Schutzmechanismen: Wenn jemand leise kämpft, sich hinter Lachen versteckt oder Schmerz verharmlost. Und das bringe ich in Kontakt. Verinnerlichte Urteile und Glaubenssätze brauchen Anerkennung, um ruhiger zu werden.
Deshalb ist der bewusste Umgang mit Stress so wertvoll für mich. Er blockiert meist den Zugang zu uns, indem er den Körper anstrengt, Gedanken einnimmt und Beziehungen beeinflusst. Ich kenne die vielen Gesichter von Stress und unterstütze dabei, ihn zu regulieren und vorzubeugen, die Sprache zu verstehen und zu beantworten. Mit mehr Ruhe können wir wieder in Kontakt mit uns kommen.
Was ist das Beste, was du aus deiner Selbsterfahrung und aus Therapien bisher mitnehmen konntest?
Die Verbindung zum Körper ist Schlüssel und Kompass: Durch ihn können wir Erfahrungen machen und zum Ausdruck bringen, was in uns ist. Er sagt uns, was los ist. Der Körper urteilt nicht. Wir können uns viel vorstellen – Aha-Momente kommen, wenn Kopf und Körper zusammenfinden.
Und ich habe Gelassenheit entwickelt, seit ich mir nicht mehr alles glaube, was ich mir erzähle. Früher habe ich mir (oder besser: etwas in mir hat mir) verboten, mich umzuentscheiden. Verlässlichkeit stand an oberster Stelle. Mich festzulegen, fiel mir entsprechend schwer. Heute weiß ich: Nichts muss für immer sein – ich darf heute etwas tun und es morgen wieder lassen. An meiner Verlässlichkeit ändert das nichts.
Die gewonnene Freiheit erlaubt es mir, im Jetzt anzukommen, mich freier zu bewegen, Grimassen zu schneiden, alleine sicher zu sein und Hilfe annehmen zu können. Und natürlich fließen diese Erfahrungen in meine Arbeit mit Klient:innen ein – als Verständnis und Zutrauen in jeden Prozess.
Was würdest du deinem 5-jährigen Ich aus heutiger Sicht sagen?
Ich mag deine Neugierde. Behalte dir das bei. Du bist richtig, gut und genug – genau so, wie du bist. Ich sehe, dass du unsicher bist. Das verstehe ich. Ich bin bei dir und ich bleibe. Komm, wir gehen erst einmal schaukeln. Hast du Lust?!
Bitte sagen Sie jetzt nichts...
Carla Harter
- Köln Lindenthal, Belgisches Viertel oder online
- +49 1577 1474745
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